WISSEN SCHAFFT ZUKUNFT.
DIE FORSCHUNGSGRUPPE VON PROJEKT PETRA.
Forschung für Qualität und Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe
Die Forschungsgruppe PETRA verbindet seit vielen Jahren wissenschaftliche Forschung mit konkreter Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe. Unser Anspruch ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die unmittelbar zur fachlichen Weiterentwicklung, Qualitätssicherung und Standardbildung beitragen.
Unsere Forschung ist interdisziplinär ausgerichtet und vereint Perspektiven aus Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Medizin und Recht. Alle beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verfügen neben methodischer Expertise über langjährige praktische Erfahrungen in der Jugendhilfe.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt seit 2010 auf der evidenzbasierten Forschung.
▶ Aktuelle Studie
Die Inobhutnahme-Situation in Deutschland
Mit der bundesweiten Inobhutnahme-Studie liegt erstmals eine empirisch fundierte Gesamtschau der Inobhutnahmepraxis in Deutschland vor. Die Studie integriert die Perspektiven von Jugendämtern, Familiengerichten und Einrichtungen und untersucht die Struktur-, Prozess und Ergebnisqualität von Inobhutnahmen.
Ziel der Studie ist es, belastbare Erkenntnisse zu gewinnen und praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Kinderschutzes abzuleiten – insbesondere im Hinblick auf Qualität, Kooperation und strukturelle Rahmenbedingungen.
📄 Ein Kurzbericht ausgewählter Ergebnisse ist im Blickpunkt Jugendhilfe (Ausgabe 5/2025, S. 3–7) erschienen.
⬇️ Die vollständige Studie steht hier zum Download zur Verfügung.
Weitere Forschungsprojekte
Mit dem Ziel der Qualitätssicherung und Standardentwicklung ist die Forschungsgruppe PETRA seit über 35 Jahren auch extern tätig. Im Auftrag von Bundes- und Landesministerien analysieren wir etablierte Hilfeformen und begleiten die Weiterentwicklung innovativer Konzepte in der Kinder- und Jugendhilfe.
Zentrale Themenfelder sind unter anderem:
▶ Projekt Katamnese: Erforschung der nachhaltigen Wirksamkeit von Hilfen zur Erziehung
▶ Kindeswohl und Umgangsrecht (Studie 2023): Steigerung des Kinderschutzes in Trennungssituationen
Die Forschungsgruppe PETRA arbeitet interdisziplinär und ist in mehreren Forschungsverbünden aktiv. Der fachliche Austausch mit Praxis, Wissenschaft und öffentlichen Akteuren ist dabei ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.
Förderung unserer Forschungsarbeit
Ein Großteil der Forschungsarbeit der Forschungsgruppe PETRA wird aus Eigenmitteln finanziert. Unabhängige, evidenzbasierte Forschung in der Kinder- und Jugendhilfe ist jedoch auf verlässliche Ressourcen angewiesen.
Daher freuen wir uns über Spenden, die unsere wissenschaftliche Arbeit unterstützen und dazu beitragen, zentrale Themen des Kinderschutzes und der Hilfen zur Erziehung weiterzuentwickeln. Ihre Unterstützung hilft, Forschungsvorhaben unabhängig, praxisnah und nachhaltig umzusetzen.
Kontakt
Leiter der Forschungsgruppe PETRA
PD Dr. Peter Büttner
Telefon: 0 66 61 - 606 997 0
Telefax: 0 66 61 - 606 997 19
E-Mail: p.buettner@projekt-petra.de
