> Historie

Eine Familiengeschichte.

1966 gründete Maria Büttner-Trost das Kinderheim Haus Petra in Freiensteinau und leitete es bis 1976.

Sie lebte dabei mitten unter den Kindern. Basis ihrer Arbeit war das 'Herz' und eine unmittelbare selbstverständliche Zugewandtheit den Kindern und Jugendlichen gegenüber. Ihre Erfahrungen und ihre Haltungen waren das 'Ausgangskapital' und prägend für die Entwicklung der Konzepte der Folgejahre.

1976 übernahm ihr Sohn Peter Büttner die Einrichtung und baute sie zum heutigen 'Projekt PETRA' in Schlüchtern/Ahlersbach aus.

Maria Büttner-Trost lebte all die Jahre – seit 1976 bis zu ihrem Tod 2009 – im Kinderheim Haus PETRA, war dort das 'geheime' emotionale Zentrum und lebte die 'Großmutter-Rolle' bis zuletzt.

Seit 2011 ist Sarah Goldbach, geb. Büttner in das Projekt eingetreten und stellt damit die 3. Generation in der Verantwortungsebene dar.

Die Kraft von Tradition und Innovation.

Seit Jahrzehnten arbeiten wir nach bewährten Konzepten, um optimale Hilfen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien zu realisieren.

Gleichzeitig bleiben wir im Fluss und sorgen durch kontinuierliche Evaluation und Modifikation für neue Lösungen und innovative Modelle.

Dabei wird unser Handeln von Haltungen getragen, die zeitlos sind: Verantwortungsbewusstsein, Sorge um das Wohl des Kindes und Integrität.

> Geschäftsführung

PD Dr. Peter Büttner

PD Dr. P. Büttner
  • Promotion in Geschichte 1975
  • Diplom in Psychologie 1979
  • Habilitation 2012
  • Approbation als psychologischer Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche und Erwachsene
  • Stellvertretendes Mitglied des Landesjugendhilfeausschusses Hessen
  • Vorstandsmitglied des SOS Kinderdorf Deutschland e. V.

Sarah Goldbach, geb. Büttner

Sarah Goldbach
  • Diplom in Psychologie 2011
  • Schwerpunkte im Studium: Klinische Kinder- und Jugendpsychologie, Pädagogische Psychologie, Neuropsychologie
  • Stellv. Vorsitzende des VPK Landesverbandes Hessen e. V.
  • Beratendes Mitglied des Landesjugendhilfeausschusses Hessen (VPK Hessen e. V.)
  • Mitglied des Jugendhilfeausschusses Wetteraukreis
  • Vorsitzende der AG § 78 SGB VIII im Wetteraukreis

Peter Neufarth

Peter Neufarth
  • Diplom-Pädagoge
  • Diplom-Verwaltungsbetriebswirt
  • Fachbetriebswirt Wirtschaftsrecht
  • Beirat Fachtagungen Jugendhilfe beim Deutschen Institut für Urbanistik
  • Mitglied im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Heimerziehung in Hessen
  • 1. Vorsitzender des VPK Landesverbandes Hessen e. V.
  • Mitglied der Jugendhilfekommission Hessen (VPK Hessen e. V.)

> Leitlinien

Unser Leitgedanke

Allgemeine Grundsätze

Wir wollen mit unseren Leistungen zu einer gelingenden Sozialisation von Kindern und Jugendlichen beitragen.

Seit Jahrzehnten arbeiten wir nach bewährten Konzepten, um optimale Hilfen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien zu realisieren. Gleichzeitig bleiben wir im Fluss und sorgen durch kontinuierliche Evaluation und Modifikation für neue Lösungen und innovative Modelle.

Dabei wird unser Handeln von Grundhaltungen getragen, die zeitlos sind: Verantwortungsbewusstsein, Menschlichkeit und emotionale Wärme, Sorge um das Wohl des Kindes und Sicherung des Anspruches auf Sicherheit und Schutz.

Wir schaffen und erhalten Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in unseren Einrichtungen und Diensten, diese werden durch eine entsprechende professionelle Haltung der Mitarbeiter eingelöst.

Der Umgang unter den Mitarbeitern ist geprägt von Wertschätzung, Respekt und Achtsamkeit. Wir begrüßen es, wenn unsere Mitarbeiter konstruktive Beiträge zum Erhalt und zur Entwicklung der Qualität unserer Arbeit leisten.

Wir achten auf Räumlichkeiten, die sowohl für die Klienten wie für unsere MitarbeiterInnen lebenswerte und freundliche Orte darstellen.

Wissenschaftsorientierung

Die Handlungspraxis im Projekt PETRA basiert auf einer empirisch gestützten wissenschaftsorientierten Auswertung der eigenen Praxis und der Rezeption von relevanten Forschungsbeiträgen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen.

Durch eigene Projekte und Forschungsbeiträge positionieren wir uns in den Debatten um die Entwicklung der erzieherischen Hilfen in Deutschland.

Professionskonzept

Wir führen die Beiträge verschiedener Fachrichtungen (z. B. Sozialpädagogik, Psychologie, Schulpädagogik, Medizin/Psychiatrie) zusammen und bieten sie den Klienten in einer integrierten Form an.

Grundsätze therapeutischen/pädagogischen Handelns

Beziehungsaufbau und emotionale Wärme sind unverzichtbare Grundlagen unserer pädagogischen und therapeutischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. 

Vor Beginn einer Hilfe wird - z. B. in Form einer ambulanten Diagnostik - zu klären versucht, ob und mit welchen individuellen Zielen und Arbeitsaufträgen eine Hilfe sinnvoll erscheint.

Pädagogische und therapeutische Maßnahmen in den erzieherischen Hilfen sind ziel- und handlungsorientiert. Effektivität und Effizienz stellen entscheidende Zielgrößen dar.
Dabei achten wir auf Stärken und Schutzfaktoren der Kinder, Jugendlichen und ihren Familien und versuchen, diese angemessen zu fördern und zu fordern.

Handlungsorientierung

Alle Angebote gehen davon aus, dass in der Betreuung und Behandlung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien Handeln und Erleben mindestens genauso wichtig sind wie das Gespräch.

Wir sind mit unserem Verhalten positive Vorbilder für Kinder, Jugendliche und Eltern.
Konsequenz, Kontingenz und Konsistenz sind in Verbindung mit emotionaler Wärme wichtig für das pädagogische Handeln.

Therapie

Wir verwenden psychotherapeutische Verfahren, deren Effektivität hinreichend belegt ist.
Sowohl im Alltag wie in Einzel- und Gruppentrainings werden störungsspezifische Interventionsmethoden angewendet.

Normen und Rituale

Strukturierte Abläufe und gemeinsame Rituale (wie z. B. Hausaufgabenbetreuung, Mahlzeiten) nehmen einen hohen Stellenwert ein und fördern das soziale Lernen.

Durch das Setzen und Durchsetzen von individuell angepassten Normen können Kinder und Jugendliche verlässliche Erwartungen für Situationen im Alltag entwickeln und angemessene Verhaltensweisen erlernen.

Normen werden unter den Mitarbeitern kontinuierlich diskutiert und ausgehandelt und gelten dann als verbindlich.
Die Kinder werden gemäß ihrem Entwicklungstand in diesen Prozess einbezogen.

Die Familie als Zentrum

Unsere Leistungen beziehen neben Kindern oder Jugendlichen auch deren familiäres Umfeld ein.

Sozialraumorientierung als Arbeitsprinzip findet sich in unseren regionalen Angeboten wieder.

Wir berücksichtigen die kulturelle Prägung der Familien und haben Respekt vor den familieneigenen Zielen. Bei der Gestaltung des Hilfeprozesses befördern wir die aktive Teilhabe der Familienmitglieder.
In speziellen, den Familien angepassten Settings, arbeiten und trainieren wir intensiv mit den Familien.

Akzentuierung von Schulproblemen

Probleme der Schulleistung und des Schulverhaltens bilden einen Kernbereich unserer Aufgaben.
Sie zu lösen ist auch dann zentral, wenn die eigentlichen Ursachen anderswo, z. B. in der Familie, liegen.

Nachbetreuung und Katamnese

Mit einer gezielten Nachbetreuung wird angestrebt, dass die erreichten Erfolge stabil bleiben.

Wir überprüfen die Wirksamkeit an mehreren Zeitpunkten nach einer Hilfe. Dabei interessiert uns, ob und inwiefern die erreichten Erfolge stabil sind und wie sich die Lebenschancen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien entwickeln.

Die Erkenntnisse aus diesen Studien fließen in die Verbesserung unserer Leistungen und Angebote ein.

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