Über die Zeit hinaus. Katamnese-Studie.

Fragen zur Nachhaltigkeit erzieherischer Hilfen gewinnen sowohl aus fachlichen als auch fiskalischen Gründen zunehmend an Bedeutung.

Projekt PETRA ist deshalb bereits vor einigen Jahren dazu übergegangen, alle Hilfeverläufe systematisch zu evaluieren.

Unter dem Projekt-Titel Katamnese wird der Betreuungserfolg bis drei Jahre nach dem Hilfeende regelmäßig überprüft. Fachkräfte aus der Forschungsgruppe PETRA sind dabei zu Gast in den Familien und erfassen anhand standardisierter Erhebungsverfahren mit halbstandardisierten Interviews sowie über Dokumentenanalysen den aktuellen Status der Kinder und Jugendlichen.

Auf diesem Wege konnte eine umfangreiche empirische Datenbasis geschaffen werden, die fortlaufend wissenschaftlichen Analysen unterzogen wird. Der hierbei resultierende Erkenntnisgewinn wird genutzt, um die langfristige Wirksamkeit der pädagogisch-therapeutischen Konzepte im Projekt PETRA zu sichern.

Zum anderen werden die Ergebnisse in gemeinsamen Veranstaltungen mit den öffentlichen Trägern reflektiert. Dies, sowie die regelmäßige Veröffentlichung der Katamnese-Ergebnisse in Vorträgen und Publikationen, erzeugt ein hohes Maß an Transparenz, das besonders von öffentlichen Trägern geschätzt wird.

Systematische Praxisforschung über das Hilfeende hinaus generiert Wissen, um Kinder, Jugendliche und Eltern in schwierigen Lebenslagen optimal zu unterstützen.

Bereits aus einem professionellen Ethos heraus verpflichtet sich Projekt PETRA daher der langfristigen Wirksamkeit erzieherischer Hilfen. Fachlich wirkungsvolle und nachhaltige Hilfen erzielen daneben allerdings weitere günstige Effekte, wie beispielsweise deutliche Einsparungen in den Folgekosten.

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