Professionelle Hilfe für Kinder und Jugendliche aus Krisengebieten dieser Welt. Die Jugendwohngruppen PETRA.


„Was man in Syrien an einem Tag sieht, ist mehr als man in einem ganzen Leben verarbeiten kann.“
Die Aussage eines jungen Syrers unserer Jugendwohngruppe über die Situation in seinem Heimatland. Sommer 2016.

Jugendwohngruppen für unbegleitete minderjährige Ausländer

Im Rahmen der Betreuung von Kindern und Jugendlichen aus Krisengebieten dieser Welt, die ohne ihre Familie in die Zuständigkeit der öffentlichen Jugendhilfe gelangt sind und vorläufig in Obhut genommen werden mussten, hat Projekt PETRA differenzierte und passgenaue Hilfeangebote konzipiert.

Die Arbeit mit den unbegleiteten minderjährigen Ausländern orientiert sich an den Leitlinien, nach denen im gesamten Projekt PETRA gearbeitet und gehandelt wird (Beziehungsaufbau, Handlungs- und Zielorientierung, wie auch Überprüfbarkeit der pädagogischen und therapeutischen Arbeit, Partizipation des jungen Menschen, Wissenschaftsorientierung, Multiprofessionalität, Normen und Rituale für Strukturen im Alltag, Sozialraumorientierung, Nachbetreuung und Katamnese).

Abgestimmt auf die Zielgruppe und die sich daraus ergebenden pädagogisch-therapeutischen Konzeptschwerpunkte arbeiten wir in diesem Bereich bewusst mit einem multiprofessionellen und multikulturellen Betreuerteam.

Im Besonderen zeichnet sich die Arbeit durch einen anerkennenden und wertschätzenden Umgang mit den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen, egal welcher Religion und Nationalität sie angehören.

Im Umgang mit jungen Flüchtlingen ist Wissen, Verständnis und grundlegender Respekt des kulturellen Hintergrundes von zentraler Bedeutung. Dieses Wissen ermöglicht uns Vertrauen zu entwickeln, um Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln.

Mit dem Angebot differenzierter Betreuungsformen unterstützen wir die jungen Menschen bei der Integration in ihre neue Gesellschaft und ein Stückweit auf ihrem Weg in ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben.

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